Von Helden, Engeln und flüssigem Glück

IMG_3091Es war einmal… So fängt es an, wenn es weiter spannend werden soll. Und ja, meine geplante Kurzreise nach Rheinhessen zum Weingut Zimmer-Mengel war mehr spannend, als mir lieb wäre. Aber in der Reihe nach.

Da ich nicht nur wunderbare Champagner , sondern auch  traditionell hergestellte Winzersekte vom Sekthaus Raumland, Weingut Stich, Georg Breuer verkaufe, halte ich immer Ausschau nach dem „perfekten Tropfen“. Diesmal habe ich den Supersekt beim Fabian Mengel gefunden.

Chardonnay Brut, hergestellt nach Methode Champenoise, nahm zweimal den 2.Platz im Wettbewerb „Die besten Restaurants und Winzer in Rheinhessen 2015“. Hellgelbe farbe, lang anhaltende Perlage, feinwürzige Kräuter gepaart mit Lindenblütenaroma, dazu Zitronengras und tropische Früchte, sehr elegant und erfrischend. Sie werden ihn lieben. Der Preis für so ein Blanc de Blanc ist schlicht und einfach der Hammer – 11 Euro! Elf!! Euro!!!

wartenUnd wo ist das Abenteuer? Dieses fing an, als ich den Kofferraum mit Sekt belud. Mein Auto sprang nicht an. Ich rief den Mechaniker an, er meinte knapp: „Akku!“. Mit Fabian Mengel und seinem Vater überbrückten wir mein Auto (vielen Dank dafür!). Half aber nicht. Dann kam doch der Mechaniker mit einem neuen Akku-Gerät. Half aber auch nicht. Dann rief ich die „gelben Engel“ an und sollte erstmal abwarten.

Und just kam ein LKW, der eine Zisterne anhängen und wegfahren sollte. Ich stand zwar für mich gesehen bequem, aber ganz doof für den LKW-Fahrer. Was ich später erlebte, gehört der Öffentlichkeit gezeigt. Der gute Herr Müller war im vorherigen Leben bestimmt ein Uhrmacher oder Juwelier am Kaiserhof, nicht weniger! Fantastisch, wie er den LKW zwischen meinem Wagen und dem hohen Kantenstein entlang fuhr, dann auch die Zisterne dran machte und anschließend vorsichtig rausfuhr – alles mit einem Centimeter Abstand! Sowas kann nicht jeder leisten. Hut ab, Meister Müller, Sie waren der Held des Tages. Im Ernst, ich danke Ihnen ganz herzlich dafür!

Der liebe Gelbe Gott meinte mir an dem Tag gut. Er schickte mir seinen besten Engel. Zum ersten, sah er wie ein Hollywood-Star aus. Zum zweiten, brachte er mein Auto innerhalb von zehn Minuten zum fröhlich-vergnügten Brummen. Zum dritten er war ein richtiger Engel, schaut mal, unter dem Ärmel blickt das Gefieder hervor 🙂  Und an der Stelle schicke ich meinen herzlichen Dank auch an den zweiten Held dieses Tages, an den D.Kosolowski!

Was ich unbedingt erwähnen sollte – alles ereignete sich tatsächlich in des Stadt Namens Engelstadt. Ohne Witz. Und jetzt – alle Tassen hoch!

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